Pilze züchten
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Pilze zu Hause selbst züchten

Brut mit Steinchampignons

Im November 2020 hat mich mein Mann mit einem großen vorbereiteten Pilzbrut-Set überrascht, um zu Hause eigene Pilze unkompliziert zu züchten. Theoretisch ist ganzjährig eine Anzucht möglich, aber gerade in den Wintermonaten, wenn im Garten wenig zu tun ist, habe ich mich gefreut, wieder zu pflanzen und zu ernten. Für die Hauszucht eignen sich zum Beispiel Steinchampions. Es gibt viele andere aromatische Speisepilze wie Austernpilze und Shiitake, die sich für die Zucht zu Hause eignen. Steinchampignons sind im Vergleich zu den weißen Champignons dunkler in der Farbe und kräftiger im Geschmack

Wir haben es ausprobiert und uns auf frische Pilze für einige Wochen gefreut. Die schriftliche Anleitung und auch ein Videofilm erklären detailliert die einzelnen Schritt bis zur Ernte.

Die ersten Früchte konnten wir bereits nach 3 Wochen sehen. Als wir dann mal 3 Tage nicht nach der Brut geschaut haben, lachten uns neben kleinen zwei riesige Champignons entgegen. Wir haben den Pilzen quasi beim Wachstum zu geschaut. Der erste Pilz brachte gleich 580 Gramm auf die Waage (da reicht 1 Pilz für 3 Personen, geschmort als Beilage). In der ersten Zuchtphase haben wir 2,4 Kilogramm an schmackhaften Pilzen geerntet.

zweite Züchtung
Pasta funghinese mit einem Topic von Walnüssen

Wir sind uns nicht sicher gewesen, ob eine zweite Zucht mit der gleichen Brut klappt. Aber nach 2 Wochen sind weitere Champions aus Erde gewachsen, so dass wir insgesamt 3 kg selbst gezüchtete Steinchampions geerntet haben.

Pilze sind gute Nährstofflieferanten und versorgen dich mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und haben ein unverwechselbares Aroma.

Übrigens sind Pilze kein Gemüse. Sie gehören weder zu den Pflanzen noch zu den Tieren.

Von den Pilzen haben wir uns köstliche Mahlzeiten zubereitet. Neben einem Eieromelette mit Pilzen auf Ciabatta-Brot gab es Pasta funghinese mit Möhre, Lauchzwiebeln, Schalotte, Knoblauch und Tomaten.

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